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Konsolidierung und Virtualisierung...
...oder frei nach dem Motto: Wer hat den Serverraum leergeräumt?
Die jüngsten Leistungssteigerungen bei Prozessoren und Speichersystemen haben den Nebeneffekt, daß viele Systeme Ihr Leistungspotential bei weitem nicht ausschöpfen können.
Virtualisierung liegt im Trend: mit diesen Überkapazitäten kann Wertschöpfung erzielt werden.
Server-Virtualisierung ist ein umfassender Begriff für eine ganze Reihe von Ideen, die nicht alle dasselbe Konzept meinen.
Virtualisierung von Serversystemen
Nicht nur „klassische“ operative Informationssysteme wie eine Warenwirtschaft oder Finanzbuchhaltung werden betrieben, sondern auch zahlreiche andere An-wendungen und Dienste sind notwendig geworden:
Server, die etwa Datenaustausch mit Partnern (zB elektronisches Bestellwesen, EDI), e-Mail, Groupware, Dokumentenmanagement, die Unternehmens-Homepage, oder Namensdienste (DNS) anbieten, wurden aufgestellt und in die Unternehmensnetzwerke integriert. Neben der Notwendigkeit dieser weiteren Dienste hat auch der Preisverfall der Systeme einen Beitrag geleistet: die Anschaffung jedes weiteren Servers hat keine besonders großen Löcher in die Budgets gerissen. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung? Nur Anteile – um nicht zu sagen oft nur Bruchteile – der Ressourcen der einzelnen Serversysteme werden genutzt: Kapazitäten was Rechenleistung, Hauptspeicher und Festplattenspeicher angeht, bleiben ungenutzt. Dabei muss bei jedem System für Datensicherung, Betriebssicherheit und die Betriebskosten aufgekommen werden, die auflaufenden Kosten sind entsprechend, ein zeitgemäßes Serversystem benötigt zumindest 0,4 Kilowatt pro Stunde Betrieb.
Die Antwort der IT-Branche auf dieses Wachstum in die Breite: Konsolidierung. Vier Ansätze haben sich herausgebildet:
1. Zentralisierung: Dienste (Beispiele siehe oben) werden nicht mehr an mehreren, sondern nur mehr an einem Unternehmensstandort betrieben Die Standorte werden entsprechend vernetzt, und die dezentralen Infrastrukturen vermindert.
2. Physikalische Konsolidierung: Dienste werden zusammengezogen und damit auf einer geringeren Anzahl von Systemen betrieben. Spezielle Software sorgt dafür, dass Anwendungen und Dienste konfliktfrei auf einem physikalischen Server laufen
3. Speicherkonsolidierung: Dabei wird am Bedarf von Festplattenspeicher der einzelnen physikalischen Systeme angesetzt. Die Anzahl der eingebauten Festplatten wird reduziert bzw. sie fallen bei manchen Ansätzen völlig weg, und die physikalischen Server werden eine schnelle Verbindung (zB Glasfaser) an zentrale Speichersysteme angeschlossen. So soll Veränderungen in den Speicheranforderungen rasch entsprochen werden.
Der vierte Ansatz steht im Mittelpunkt unserer Beratung:
Virtualisierung ("Applikationskonsolidierung").
Hier wird aufbauend auf den Ansatz der physikalischen Konsolidierung ein Schritt weitergegangen: Auf einem physikalischen Server wird eine "Virtualisierungsschicht" (Virtualization Layer) betrieben, die im Grunde ein eigenes Betriebssystem ist, also statt z.B. Windows oder Linux auf dem Server installiert wird (siehe Abbildung).

Quelle: EMC/VMWare
Diese Virtualisierungsschicht verwaltet die Ressourcen des physikalischen Servers, also die Prozessoren, den Hauptspeicher, die Festplattensysteme sowie die Netzwerkkarten und alle verfügbaren Anschlüsse bzw. Schnittstellen. Auf dieser Schicht können dann wiederum so genannte "virtuelle Server" betrieben werden, denen Anteile dieser Ressourcen zugewiesen werden.
So kann in der Regel ein Konsolidierungsfaktor von 5:1 erreicht werden, d.h. aus vorher fünf physikalischen Servern wird einer (auf dem 5 „logische“ betrieben werden). Gerade Dienste und Anwendungen, die nicht die volle Leistungsfähigkeit eines physikalischen Systems benötigen (wie etwa DNS) sind prädestiniert für Virtualisierung.
Informieren Sie sich im Detail unter http://www.vmware.de
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