Häufig anfallende manuelle Arbeitsschritte lassen sich mit relativ geringem Aufwand automatisieren. Die Technologie dahinter nennt sich Robotic Process Automation (RPA), worüber wir ja schon in einem früheren Blogbeitrag berichtet haben.

In diesem Post haben wir unter anderem gezeigt, dass IBM eine eigene RPA-Plattform zur Verfügung stellt, mit deren Hilfe ihre Kund:innen digitale Arbeitsschritte automatisieren können. Ohne hierfür über ein profundes Programmierwissen zu verfügen. Wie das genau funktioniert und was Unternehmen davon konkret haben, damit beschäftigen wir uns in diesem Blogartikel.

IBM RPA automatisiert Prozesse und Arbeitsgänge mit geringem Aufwand

Mit IBM RPA haben Unternehmen Zugriff auf eine Plattform, auf der Software-Werkzeuge für das Entwickeln, Erstellen und Ausführen von Automatisierungsservices bereit stehen. Und das ist sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in nahezu jeder Cloud-Umgebung möglich. Unterstützt wird man dabei von Methoden der Künstlichen Intelligenz.

IBM RPA zeichnet sich durch drei wesentliche Merkmale aus: Intelligente Funktionen auf Basis der KI, Low-Code-Tools für das Erstellen und Implementieren von Automatisierungsanwendungen und -services sowie übersichtliche Dashboards, die einen permanenten Überblick der bereitstehenden Automatisierungsprozesse bieten.

Intelligente Funktionen auf Basis der KI

Die intelligenten Funktionen von IBM RPA führen unter anderem durch das Erfassen und Auswerten vieler Daten zu verbesserten Geschäftsprozessen, ausgehend von angepassten Managemententscheidungen. Hierfür bewertet die Plattform die Arbeitsaktivitäten, was zu Vorschlägen führt, wie sich Arbeitsabläufe bestmöglich verbessern und anpassen lassen. Darüber hinaus erstellt IBM RPA sogenannte digitale Mitarbeiter, woraus automatisierte Prozesse entstehen. Außerdem bewertet das System kontinuierlich die erbrachten Leistungen und die geschäftlichen Auswirkungen, die daraus resultieren.

Low-Code-Tools für Automatisierungsanwendungen und -services

Hinter den Begriff „Low Code“ verbirgt sich eine bestimmte Herangehensweise, mit deren Hilfe Anwendungen mit geringem Programmieraufwand entstehen, indem auf Basis bestehender Vorlagen Anwendungen quasi „zusammengebaut“ werden. Hierfür stehen vorgefertigte Schablonen und passende Software-Dienste bereit, woraus relativ schnell und unkompliziert Applikationen entstehen. Doch damit ist nicht Schluss: Software-Entwickler können die einfachen Low-Code-Anwendungen um zusätzliche komplexere Funktionen erweitern, was der Applikation einen echten Mehrwert bietet.

Übersichtliche Dashboards bieten Datenanalysen und -auswertungen

Mithilfe des IBM-Tools Business Automation Insights (Developer Edition) lassen sich sämtlich Daten sammeln, analysieren und auswerten, die in Verbindung mit IBM RPA entstehen. Hierfür kommen Machine-Learning-Algorithmen zum Einsatz, die anhand von zurückliegenden Daten weiterführende Voraussagen treffen können. Insights wird auf Red Hat OpenShift betrieben.

IBM RPA auf der Cloud-Umgebung Ihrer Wahl nutzen

Egal, ob Sie Anwender von IBM Cloud Pak for Automation sind und den Service auf einer Private oder Public Cloud betreiben – IBM RPA gehört stets dazu, und das ganz ohne zusätzliche Lizenzierungskosten. Und falls Sie IBM RPA als Software-as-a-Service nutzen wollen, ist das genauso möglich.

Sie sind sich nicht sicher, welche Option die richtige für Sie ist? Dann rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben uns eine E-Mail. Wir melden uns bei Ihnen. Versprochen!

Share on linkedin
Share on xing
Share on twitter
Share on facebook