Das Transformieren des eigenen Rechenzentrums in die Cloud wirft bei Unternehmen die ein oder andere Frage auf. Dabei spielt es im Grunde keine wesentliche Rolle, ob die eigene IT-Infrastruktur mithilfe von VMware-oder einer anderen Software virtualisiert wird. Die eigentliche Frage lautet doch eher, was das kostet, was das bringt und welcher Nutzen zu erwarten ist.

Wir bei Pitagora setzen aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit mit IBM auf die Cloud-Lösung IBM Cloud for VMware Solutions, die auf der Virtualisierungssoftware von VMware beruht. Hierbei stehen insgesamt 5 Bereitstellungsangebote zur Verfügung, von denen wir uns die zwei wichtigsten ein wenig genauer angesehen haben: VMWare Solutions Shared und VMware Solutions Dedicated, wobei letzteres zwei „Unterangebote“ umfasst.

IBM Cloud for VMware Solutions Shared

Wie der Zusatz „Shared“ es schon verrät, stellt dieser IBM-VMware-Cloud-Service keine eigene Cloud-Umgebung zur Verfügung, sondern Anwender:innen teilen sich die Cloud-Infrastruktur mit anderen Kund:innen. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht auf die Cloud-Nutzung aus, und zwar in preislicher als auch leistungstechnischer Hinsicht. So zahlen Unternehmer primär nur für das, was sie auch wirklich benötigen und in Anspruch nehmen. Hierbei wird unterschieden zwischen den Preisplänen „On-demand“ und „Reserved“.

Im Falle einer „On-demand“-Buchung werden Ressourcen wie Prozessor und Arbeitsspeicher bedarfsgesteuert zugeordnet. Sie zahlen also wirklich nur das, was Sie benötigen. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass sich im Falle einer unerwartet höheren regionalen Ressourcen-Nutzung die Bereitstellung verzögern kann. Damit stehen nicht unbedingt die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Daher ist dieser Preisplan am attraktivsten.

Für Kunden, die eine garantierte Verfügbarkeit wünschen, steht der Preisplan „Reserved“ bereit. Hierbei werden die benötigten Ressourcen vorab zugeordnet, was deren Verfügbarkeit garantiert. Das Gute daran: die vCPU-und RAM-Mittel lassen sich später dem aktuellen Bedarf anpassen. In beiden Fällen stehen die benötigten Ressourcen unbegrenzt zur Verfügung. Das betrifft sowohl den Speicher als auch das Netzwerk. Beide Mittel werden per Gigabyte abgerechnet

IBM Cloud for VMware Solutions Dedicated

Wer mehr Leistung und mehr Zuverlässigkeit im Bezug auf seine VMware-virtualisierte
Cloud-Umgebung wünscht, sollte zu der Variante „Dedicated“ greifen. Hierbei
wird unterschieden zwischen „vCenter Server“ und „VMware vSphere“. Wir
betrachten hier lediglich Variante 2.

„Dedicated“ gibt die Ausrichtung klar vor: Sie legen selber genau fest, welche Hardware Sie
innerhalb der VMware-virtualisierten Cloud-Umgebung nutzen wollen. Dabei wird
innerhalb der VMware Solutions-Konsole stets nur die Hardware angezeigt, die
zum gebuchten Paket passt. Damit können Sie sicher sein, genau das zu bekommen,
was zu Ihren Anforderungen passt – und was Sie bestellt haben.

Wissenswert daran ist der Umstand, dass Sie mithilfe des Pakets einen Cluster selbst
zusammenstellen, der auf VMware ESXi-Servern besteht. Dabei spielt es keine
Rolle, ob es sich um einen ganz neuen oder lediglich um einen an Ihre Bedürfnisse
angepassten ESXi-Servercluster handelt. Praktisch daran ist auch, dass dieser
Cluster mit Ihren Anforderungen mitwachsen kann.

Die Konfiguration eines Dedicated Server-Clusters ist von Hause aus klar definiert,
allerdings können die jeweils erforderlichen Spezifikationen variieren. Das
betrifft die jeweils passende VMware-Edition genauso wie die Konfiguration der
Server als auch die weiteren Komponenten wie Netzwerk und Speicher.

Nehmen Sie bei Fragen zu IBM Cloud for VMware Solutions Kontakt mit uns auf

Falls Sie Fragen haben zur Transformation Ihres VMware-virtualisierten Rechenzentrums
in die IBM-Cloud, dürfen Sie uns gerne eine E-Mail schreibenoder uns einfach anrufen.


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