Ist mein Netzwerk sicher?

Die zunehmende Vernetzung stellt einige Herausforderung bei der Umsetzung einer ganzheitlichen IT-Sicherheit dar. Die Basis hierbei bildet ein sicheres Netzwerk. Dieses sollte im Fokus der umzusetzenden Maßnahmen stehen. Eine durchgängige Transparenz über den Netzwerkverkehr ist dabei unerlässlich. Innerhalb eines Netzwerkes teilen sich diverse Anwender dieselben Ressourcen und können darauf zugreifen. Ohne Mechanismen und Regelungen, die die Sicherheit in ihrem Netzwerk gewährleisten, kann die Kommunikation zwischen den Anwendern manipuliert werden.

Wie steht es um Ihre Netzwerksicherheit? Mithilfe der folgenden Checkliste können Sie überprüfen, ob und wo bei Ihnen noch Handlungsbedarf besteht.

  • Es ist vollständig geklärt, welche Teilnehmer auf unser internes Netzwerk zugreifen können.
Falls nicht, erstellen Sie eine Liste aller Teilnehmer, die auf das interne Netzwerk Zugriff haben dürfen. Hierbei ist es enorm wichtig, die genauen Berechtigungen eines jeden einzelnen festzulegen. Auch die Zugangskontrolle und Authentifizierungen sollten dabei genau betrachtet werden. Ebenso die Transparenz, wer was im Netz macht. Die Authentifizierung, Autorisierung und Rechenschaftspflicht hängen dabei direkt vom Identitätsmanagement ab.
  • Alle unsere Geräte haben einen angemessenen Schutz integriert, der mindestens über ein aktuelles Antivirenprogramm und eine Firewall verfügt.
Falls nicht, sorgen Sie dafür, dass alle Geräte geschützt sind. Bedeutet: Eine Security-Suite, die sowohl über ein Antivirenprogramm als auch über eine Firewall verfügt. Beispielsweise kann hier eine Plattform Lösung für das wie Endgerätemanagement wie IBMFix, den notwendigen Support bieten. Diese enthält sowohl alle Funktionen einer klassischen Antivirus-Lösung, intelligente Virenerkennungen mithilfe von Smart Scans, als auch eine selbstlernende Erkennungen von Anomalitäten in Endgeräten.
Falls nicht, erstellen Sie eine Liste aller Teilnehmer, die auf das interne Netzwerk Zugriff haben dürfen. Hierbei ist es enorm wichtig, die genauen Berechtigungen eines jeden einzelnen festzulegen. Auch die Zugangskontrolle und Authentifizierungen sollten dabei genau betrachtet werden. Ebenso die Transparenz, wer was im Netz macht. Die Authentifizierung, Autorisierung und Rechenschaftspflicht hängen dabei direkt vom Identitätsmanagement ab.
  • Wir haben ein spezielles Frühwarnsystem, das im Falle einer Unregelmäßigkeit über mögliche Cyberattacken informiert.

Falls nicht, sorgen Sie dafür, dass Ihr IT-Team mithilfe eines Netzwerk-Monitoring-Tools (wie zum Beispiel IBM® QRadar®) Unregelmäßigkeiten in Echtzeit erkennen kann. Hierbei ist es wichtig, dass das Tool nicht nur den Datenverkehr genau aufzeichnet, sondern auch die Netzwerkdaten analysiert. Das Tool setzt dabei jedes Datenpaket, das in Ihr Unternehmensnetzwerk gelangt oder dieses verlässt, in einen Sicherheitskontext. Dadurch ist Ihr IT-Team in der Lage, Unregelmäßigkeiten in der Datenhistorie sofort zu erkennen, und kann so schneller handeln.

  • Unser Netzwerk verfügt über eine solide Architektur und diese sorgt für einen sicheren lokalen wie auch sicheren Fernzugriff von außen
Falls nicht, sorgen Sie für eine derartige Architektur. Denn dies stellt die Basis für ein transparentes Netzwerk dar und ermöglicht Ihnen, Netzwerk-Monitoring einzusetzen. Nur wer versteht, wie das gesamte Netzwerk arbeitet, kann auch entsprechende Sicherheit gewährleisten.
  • Regelmäßige Schulungen halten unser Personal ständig auf dem aktuellen Stand.
Ein gutes und damit sicheres Netzwerk aufzubauen und zu halten, ist extrem arbeitsintensiv, denn es werden ständig neue Angriffsformen von Cyberkriminellen entwickelt. Daher ist es unerlässlich, dass in Ihrem Unternehmen das nötige Fachpersonal vorhanden ist. Achten Sie darauf, dass dieses ständig verfügbar ist und auch das nötige Fachwissen besitzt. Weiterbildungen sind dabei Pflichtprogramm. Bei Bedarf kann man sich selbstverständlich von außen Unterstützung holen und z. B. Managed Services einkaufen.
  • Weitere Tipps
Gehen Sie nie davon aus, dass Angriffe auf Ihr Netzwerk nur von außen erfolgen können. Selbst langjährige Mitarbeiter können ungewollt die Sicherheit gefährden.
Setzen Sie zu jeder Zeit eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie ein. Nur einzelne Bereiche anzugehen, ist keine langfristige, durchgängige Lösung.
Achten Sie auf Lücken, die durch einzelne Security-Produkte oder Netzwerkerweiterungen entstehen können.

Wenn Sie konkrete Fragen zum Thema Netzwerksicherheit haben, können Sie über unser Kontaktformular gerne jederzeit unsere Experten von Pitagora persönlich kontaktieren.

Weitere Informationen und Expertenwissen rund um die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen, finden Sie auch hier: https://www.pitagora.at/sicherheit/

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