Software-Entwickler und Netzwerk-Verantwortliche kennen das: Anwender:innen beklagen lange Lade- und Speicherzeiten einer häufig genutzten Anwendung. Oder melden ein unvorhersehbares Verhalten der Lieblings-App zu den ungünstigsten Zeiten. Doch woher kommen solche Fehler, und wie lassen sich diese beheben? Diese und weitere Fragen können sogenannte APM-Tools wie IBM Instana beantworten.

Ständig wiederkehrende Fehler bei der Ausführung einer bestimmten, womöglich häufig genutzten Anwendung sind für alle Beteiligten ärgerlich: Primär für die Anwender:innen, aber auch für die Software-Entwickler und die IT-Verantwortlichen, in deren Domäne diese Unwägbarkeiten fallen. Doch wie lassen sich diese meist unvorhersehbaren Probleme mit der Software (und in einigen Fällen auch mit der zugehörigen Hardware) beheben? Nun, hierfür gibt es spezielle Tools, die der Kategorie Application Performance Monitoring (APM) zugeordnet werden. Das übergeordnete Thema nennt sich Observability, doch dazu später mehr.

Anwendungen und Infrastrukturen müssen messbar und bewertbar sein

Anwendungen werden, je nach Ausrichtung und Zweck, anhand bestimmter Kennzahlen bewertet. Dazu gehört vor allem die Transaktionsgeschwindigkeit, mit der eine Applikation die unterschiedlichen Aufgaben ausführt. Das kann die Ladezeit einer Webseite genauso wie die Reaktionszeit auf eine bestimmte Abfrage sein. Je kürzer die Zeiten sein sollen, damit beispielsweise potentielle Käufer den Kaufvorgang nicht vorzeitig abbrechen, desto wichtiger ist die Güte der Transaktionen. Und das genau gilt es mithilfe des passenden APM-Tools herauszufinden, damit sich die Störenfriede beseitigen lassen.

Darüber hinaus treten Fehler während der Ausführung einer Anwendung auf, die nicht nur ärgerlich sind, sondern sich auch negativ auf die allgemeine Akzeptanz und den Umsatz einer Webseite auswirken können. Daher ist es wichtig, die Art und Häufigkeit dieser Fehler zur verstehen, um diese schneller beheben zu können. Dies alles für dann in Summe zu einer Bewertung diverser Kennzahlen wie KPI (Key Performance Indicator), SLA (Service Level Agreement) und SLO (Service Level Objectives).

Der „Move“ von APM-Tools zu Observability-Werkzeugen

Jedoch – und hier kommt der bereits genutzte Begriff „Observability“ ins Spiel – reicht ein APM-Tool mitunter nicht mehr aus, und das aus verschiedenen Gründen. Wesentlich ist hierbei die digitale Transformation, die oft einen Umzug vom eigenen Rechenzentrum in die Cloud mit sich bringt. Was sich in der klassischen IT-Umgebung mit einem APM-Werkzeug noch mühelos überwachen lässt, erfordert in Cloud-Infrastrukturen angepasste und komplexere Observability-Lösungen.

Denn alleine der kombinierte Einsatz einer Private Cloud im eigenen Rechenzentrum und einer Public Cloud wie AWS bringt ganz neue Freiheitsgrade und damit unvorhersehbare Probleme mit sich. So werden Applikationen nicht mehr von einem einzigen Entwicklerteam programmiert und gepflegt (Stichworte: Kubernetes und Docker), und immer öfter kommt nicht nur eine Cloud-Plattform, sondern mehrere zum Einsatz. Was eine Vorhersage bzgl. des Verhaltens von Anwendungen nahezu unmöglich macht. Auch hier ist ein probates Observability-Werkzeug unerlässlich.

IBM Observability by Instana APM macht Anwendungen sicherer und zuverlässiger

Sie sehen also: Mit einem herkömmlichen APM-Tool ist es in Zeiten von Hybrid- und Multi-Cloud schon länger nicht mehr getan. Es muss also ein Observability-Tool her, das das gesamte Konstrukt jederzeit im Auge behalten kann. Um das bewerkstelligen zu können, bietet IBM Observability by Instana APM eine Reihe an nützlichen Funktionen. Dazu gehören unter anderem:

  • eine automatisierte Beobachtung der kompletten Infrastruktur, über Cloud-Grenzen hinweg
  • Daten werden im Kontext in 3D visualisiert, womit man in Echtzeit verstehen kann, wie sich neue und vorhandene Komponenten auswirken
  • mithilfe der Künstlichen Intelligenz lassen sich Engpässe schneller beheben und Anwender zufriedener machen.

Pitagora ist Ihr APM-/Observability-Ratgeber und -Unterstützer

Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung im Applikations- und Server-Umfeld und unserer engen Verbindung zu IBM können wir Ihr IT-Partner sein, wenn es um die Überwachung Ihrer Infrastruktur geht. Nehmen Sie hierzu entweder via E-Mail oder per Telefon Kontakt mit uns auf.

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